Führungskräfte brauchen keine Prompt-Tricks, sondern Entscheidungsgrundlagen. Genau daran scheitern viele KI-Trainings.
Agenda eines wirksamen Tages
- Block 1: Wie KI wirklich funktioniert – Möglichkeiten, Grenzen, typische Fehlerbilder
- Block 2: Pflichten aus dem EU AI Act, Rollen und Haftung im Unternehmen
- Block 3: Use-Case-Werkstatt – Nutzen, Aufwand, Risiko je Anwendungsfall bewerten
- Block 4: Governance-Entscheidungen – Verantwortliche, Richtlinie, Freigabeprozess
- Block 5: Roadmap mit Terminen, Budget und Verantwortlichen
Use Cases richtig bewerten
Bewährt hat sich ein einfaches Raster mit drei Achsen: Wertbeitrag (Zeit, Qualität, Umsatz), Umsetzungsaufwand (Daten, Integration, Change) und Risiko (Rechtsklasse, Datenart, Außenwirkung). Anwendungsfälle mit hohem Wert, niedrigem Aufwand und niedrigem Risiko starten zuerst – sie finanzieren die anspruchsvolleren.
Was der Workshop konkret verhindert
Ohne gemeinsame Entscheidungsbasis entstehen Insellösungen in jeder Abteilung, unklare Verantwortung und Investitionen in Piloten, die nie produktiv gehen. Ein Tag Struktur ersetzt regelmäßig Monate an Reibungsverlust.
Erfolgsmessung nach 90 Tagen
- Anzahl produktiv genutzter, freigegebener Use Cases
- Anteil geschulter Mitarbeitender in Risikobereichen
- Verabschiedete Richtlinie und Freigabezeiten
- Reduktion von Schatten-KI im Inventar
Häufige Fragen zu diesem Thema
Wie groß sollte die Gruppe sein?
Acht bis fünfzehn Personen. Größer wird es Vortrag statt Werkstatt, kleiner fehlt die Bereichsbreite.
Zählt der Workshop als Schulung nach Artikel 4?
Für die Zielgruppe Führungskräfte ja, sofern Inhalte und Teilnahme dokumentiert werden. Operative Teams brauchen zusätzlich rollenspezifische Module.
Ist ein solcher Workshop förderfähig?
Häufig ja, über Beratungs- oder Weiterbildungsförderung. Die Prüfung sollte vor der Beauftragung erfolgen.